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Containeranlagen

Entgegen alter Vorstellungen von Containeranlagen als unschönen Türmen von genormten und hoch gestapelten Frachtcontainern werden heute auch für optisch und nutzungsspezifisch anspruchsvolle Bauvorhaben Containeranlagen errichtet. Hierfür werden einzelne, im Werk vorgefertigten Container verschiedener Abmaße vor Ort zu einem potentiell mehrgeschossigen Gesamtgebäude zusammengefügt.

Entwicklung des Containerbaus

Während ursprünglich die einzelnen Raumzellen einer Containeranlage aus einheitlichen Einzelcontainern bestanden und daher auch die Einsatzmöglichkeiten wenig individuellen Spielraum ermöglichten, werde heute je nach Bedarf die äußeren Abmessungen, Innenausbau und Ausstattungsstandard variiert und spezifisch geplant. So stimmt auch die überholte Vorstellung von Containeranlagen in hauptsächlicher Nutzung für Handel und Transport nicht mehr. Im Gegenteil, die heutigen Containeranlagen werden oft von Architekten geplant, um die Nutzung als Wohn- oder Bürogebäude, Schule und Kindergarten oder auch als Labor oder Ärztehaus auch optisch ansprechend zu gestalten.

Ausweitung der Möglichkeiten

Diese Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten von Containeranlagen erfordert die entsprechende Planung (oft auch durch Architekten), um den jeweiligen Wünschen der Bauherren gerecht werden zu können. So sind für eine spezifische Grundrißgestaltung große Räume wie Mensa, Mehrzweckräume in Kindergärten oder Großraumbüros ebenso möglich wie die den Anforderungen an Licht und Ästhetik entsprechend aufgebrochene Fassade.

Vorteilhafte Einzel-Vorfertigung im Werk

Nichtsdestotrotz bleiben die ursprünglichen Vorteile der genormten Vorfertigung einzelner Raumelemente im Werk erhalten: Wetterunabhängige Produktion im Werk, selbstverständlich auch hier die technische Vorinstallation, um die nötigen Anforderungen an Wärme-, Brand- und Schallschutz zu gewährleisten, kurze Montage- und Fertigstellungszeiten der Containeranlage auf der Baustelle. Demontierbarkeit, Umsetzung der gesamten Containeranlage an einen anderen Ort oder Veränderung einzelner Container bleiben ein wesentliches Kriterium für Flexibilität, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit.

Oft temporäre Gebäude

Gerade durch die Möglichkeit, kurzfristigen Platzbedarf zu realisieren, werden Containeranlagen oft als teilweise auch mehrgeschossige Interimsgebäude bei Gebäudesanierungen, -umbauten oder -erweiterungen eingesetzt. Die Menschen wohnen, arbeiten oder leben in diesen Gebäuden, die anschließend je nach Bedarf auch umgenutzt und andern Orts eingesetzt werden können.

 
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