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Kinderhaus in Hilpoltstein eingeweiht

Mädchen und Buben haben die Räume bereits bezogen

„Was für ein Christkindl so kurz vor Weihnachten.“ Architektin Michaela Fröschl brachte die Freude über das neu erbaute Kinderhaus in der Burgstadt auf den Punkt. Am Freitag wurde das farbenfrohe Gebäude neben der Mittelschule eingeweiht.

Auch Bürgermeister Markus Mahl sprach im Beisein zahlreicher Ehrengäste von einer riesigen Freude. Der Bedarf an Hortplätzen sei in der Vergangenheit immer mehr gestiegen, erinnerte er. Dazu kam, dass die Grundschule, wo die Hortkinder bisher untergebracht waren, aufgrund der Einführung der Ganztagesklasse Raumengpässe hatte. Ein Hortgruppe musste deswegen sogar ins Hofmeierhaus ausgelagert werden.

Diese Zeiten sind seit dem 1. Dezember passé. 90 Jungen und Mädchen haben die Räumlichkeiten in der 60 x 14 Meter großen, teils zweistöckigen „Räuberkiste“, wie der Hort von den Kindern getauft wurde, in Beschlag genommen. Platz wäre sogar für bis zu 130 Kinder. Mit dem Erzieherinnenteam unter der Leitung von Daniela Ziegler wird dort nach der Schule gegessen, gespielt, Hausaufgaben gemacht und auch mal im Chill-Out-Raum ausgeruht.

Mahl ist stolz darauf, dass das Kinderhaus in Windeseile auf den Weg gebracht wurde und fertiggestellt wurde. Erst im Herbst 2013 hat der Stadtrat grünes Licht dafür gegeben. Um schnell fertig zu werden und auch um flexibel erweitern zu können, wurde der Modulbauweise der Vorrang gegeben, auf die sich Architektin Fröschl spezialisiert hat.

Die ortsansässige Firma Gruber war für das Fundament und die Erdarbeiten zuständig. Die Firma KIP Fertigbau aus Dülmen übernahm den Komplettbau. Mahl zeigte sich begeistert darüber, wie reibungslos der Bau voranging. „Die kleine Verzögerung ist zu verkraften gewesen“, sagte Mahl bezüglich des einige Wochen später als geplanten Fertigstellungstermins. Im Frühjahr werden dann noch die Außenanlagen in Angriff genommen.

2,7 Millionen Euro kostet das Kinderhaus, 1,5 Millionen gibt es dafür von der Regierung von Mittelfranken. Angesichts des Restbetrags von 1,2 Millionen Euro für die Stadt sagte Mahl: „Das ist ein sehr großer Betrag für Hilpoltstein. Wir alle wollen, dass unsere Kinder ein Gebäude haben, wo sie das machen können, was sie brauchen.“ Weiter meinte der Rathauschef: „Wir haben ein Vorzeigeobjekt geschaffen, das über den Landkreis hinaus Maßstäbe setzt.“

Dem pflichtete auch Martin Fickert, stellvertretender Geschäftsführer des BRK Südfranken bei, das die Trägerschaft für den Hort weiter inne hat und auch dafür sorgt, dass die Hortkinder ein warmes Mittagessen bekommen.

Pfarrer Franz-Josef Gerner und Pfarrerin Verena Fries erteilten dem Kinderhaus den göttlichen Segen. „Kinder sind ein Segen. Das Haus soll ein Segen sein für die Eltern, die Kinder und die ganze Stadt“, sagte die Pfarrerin.

Und Letztere bedankten sich bei den Ehrengästen mit ihrem „Räuberkistensong“ und einem weiteren Lied, bevor die Ehrengäste sich in den lichtdurchfluteten und bunten Räumen umschauen durften.

Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 12.12.2014 | PDF Download

 
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