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Ein Kran bringt die neuen Kita-Räume

Schwerarbeit war am Dienstag an der städtischen Kindertagesstätte in Langwaden angesagt. Für die Erweiterung der Kita hievte ein Kran 16 grüne Raummodule auf ihren Platz. Im Herbst sollen zwei zusätzliche Gruppen für insgesamt 40 Kinder, darunter zwölf Unter-Dreijährige, ihren Betrieb aufnehmen. Sie sind Teil eines Ausbauprogramms der Stadt, um den Mangel an Kita-Plätzen zu beheben.

Kindertagesstätte in Grevenbroich-Langwaden

Ein Kran hievte die Container über das Kita-Gebäude auf ihren Platz.

Die Montage war seit Wochen vorbereitet worden. Für die Standfläche wurden ein Betonfundament geschaffen und Leitungen verlegt. Am Dienstag wurden mit Halteverboten an Kreuzungen und Einmündungen für Kran und Tieflader Platz geschaffen, die Stadt hatte Anwohner per Handzettel informiert. „Die Raummodule wurden zunächst im Industriegebiet Ost abgestellt und werden nun einzeln angeliefert“, erläutert Jörk Hömig von den Stadtbetrieben. Die Transporte wurden über die Dorfstraße geleitet. Der Kran brachte im Einsatz samt Ballast rund 100 Tonnen auf die Waage, 130 Tonnen kann das Schwergewicht heben. „Das ist ein Männerspielzeug“, sagt Hömig lächelnd.

Um den Bäumen auf dem Kita-Areal nicht ins Gehege zu kommen, hob der Kranführer mit dem mehr als 40 Meter langen Auslieger die Container hoch über das Gebäude auf ihren Platz. Wie Daniel Boshammer von der Firma „Kip Fertigbau“ in Dülmen erklärt, sind die meisten Module sechs Meter lang und drei Meter breit. Einige verfügen nur über zwei oder drei Seitenwände, um zu größeren Räumen zusammengesetzt zu werden. Der neue TagesstättenTrakt weist Gruppen-, Neben- und Ruheräume auf, eine Küche und Sanitäranlagen. Vor der Eröffnung steht jetzt der Innenausbau an.


rp-online.de vom 24.07.2018 | Zum Original-Bericht

 
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