Einzug nach den Herbstferien

Für das größte und teuerste Projekt der Stadt Hilpoltstein in diesem Jahr haben die Bauarbeiten begonnen. Rund 2,7 Millionen Euro kostet das Kinderhaus, das jetzt in Modulbauweise neben der Mittelschule entsteht. Die 16 Container, die das Erdgeschoss bilden, sind seit gestern komplett angeliefert.

Bauen wie mit Legosteinen: Das neue Kinderhaus, in das noch heuer rund 120 Kinder einziehen werden, entsteht gerade aus einer Vielzahl von Fertigbauelementen. Mit dem Unterschied, dass die Bausteine, die gestern neben der Hilpoltsteiner Mittelschule angeliefert wurden, größer als jedes Kinderzimmer sind. Mit 14 Metern Länge und knapp 4 Metern Breite bringt jedes Modul satte 15 Tonnen auf die Waage. 26 davon werden für das teils zweistöckige Kinderhaus mit insgesamt 1350 Quadratmetern Nutzfläche benötigt. Die ersten Module kamen bereits in der vergangenen Woche. Gestern folgten acht weitere, die von einem Autokran auf die Fundamente gesetzt wurden. Das Erdgeschoss des Kinderhauses ist damit komplett. Die zehn Elemente für das Obergeschoss folgen bis kommenden Dienstag.

Autokran in Hilpoltstein
Für das größte und teuerste Projekt der Stadt Hilpoltstein in diesem Jahr haben die Bauarbeiten begonnen. Rund 2,7 Millionen Euro kostet das Kinderhaus, das jetzt in Modulbauweise neben der Mittelschule entsteht. Die 16 Container, die das Erdgeschoss bilden, sind seit gestern komplett angeliefert.
Fertiggestellt soll das Gebäude bis Ende Oktober sein, sagte gestern Bürgermeister Markus Mahl. Einziehen können die Kinder dann im November. Also erst nach den Herbstferien – und nicht, wie am Anfang der Planungen angestrebt, schon zu Beginn des neuen Schuljahres. Die sechswöchige Übergangsphase bis zu den Herbstferien sei aber kein Problem für die drei Hilpoltsteiner Hortgruppen, versicherte Mahl. Wie bisher werden die Kinder in dieser Zeit in zwei Gruppen an der Grundschule und in einer Gruppe im Hofmeierhaus betreut. … Die einzelnen Module mit ihren bereits eingebauten Fenstern und Türen können nicht nur schnell zu fertigen Gebäuden zusammengesetzt und miteinander verschweißt werden, sondern es ist auch schon ein Teil des Innenausbaus gemacht. Im Fall des Hilpoltsteiner Kinderhauses sind bei der Anlieferung bereits die Innenwände fertig und die Elektroinstallation für die jeweiligen Räume vormontiert. Auch die Spülkästen und die Anschlussleitungen für die Toiletten gibt es schon. „Nur die Fliesenarbeiten machen wir bei so großen Modulen nicht, weil die Fugen beim Transport und beim Umheben reißen“, erklärte gestern Werner Müllerleile von der beauftragten Fertigbaufirma. Trotzdem stellt das Hilpoltsteiner Kinderhaus die Fertigbauer vor gewisse Probleme: „Wir haben hier einen großen Mehrzweckraum, der ohne Stützen auskommen muss. Das ist eine statische Herausforderung“, so Müllerleile. Am Komfort soll es den Hortkindern allerdings nicht fehlen. Sow ird es nicht nur eine moderne Fußbodenheizung geben, die ans städtische Fernwärmenetz angeschlossen wird, sondern sogar einen Aufzug, damit auch Kinder mit Behinderung problemlos in das obere Stockwerk kommen. Für die Stadt hat die Modulbauweise den Vorteil, dass das Kinderhaus bei Bedarf problemlos vergrößert werden könnte. Aktuell gibt es dazu laut Mahl aber keine Notwendigkeit. „Die Räumlichkeiten sind wirklich großzügig“, betonte der Bürgermeister, der die Stadt nach der Fertigstellung … Donaukurier vom 03.09.2014 | PDF Download

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